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Sie war ein echte Ost-Berliner Göre und 13 Jahre alt, als die Mauer zwischen Ost - und Westdeutschland fiel. Den verführerisch süßen Duft des Westens kannte sie - von der Keksfabrik jenseits der Mauer. Denn Geruch kennt keine Grenzen!
Kathrin Bräuer erinnert alles: die morgendlichen Fahnenappelle der jungen Pioniere und ihre Altpapiersammlungen, die gefürchteten Jugendwerkhöfe - und die ersten West-Erlebnisse: Tiefkühltorten und Bild-Zeitung.
Die Folgen 1-6 sind auf dieser Seite abrufbar.
Die Journalistin Kathrin Bräuer erzählt von ihrer Kindheit in der DDR.
Schokolade, Bonbons, Kekse gab es auch im Osten. Aber die aus der West-Fernsehwerbung hätte Kathrin gerne gehabt.
So einfach die DDR verlassen konnte man nicht - denn da war die Mauer: alltäglich und allgegenwärtig.
Kathrin Bräuer lacht noch heute über ihren Schulalltag mit Fahnenappell und Wertstoffsammlung.
Telefone waren in der DDR eher selten - es sei denn, man hatte besondere Beziehungen, weiß Kathrin Bräuer.
Erst hellblau, dann beige. Ein neuer Trabbi war ein Ereignis - und seltsamerweise war damit die DDR gar nicht so klein, erzählt Kathrin Bräuer.
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