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Migration führt zu typischen Problemen, die in jedem Einwanderungsland auftreten. Zugewanderte und Alteingesessene bevorzugen tendenziell den Kontakt mit Menschen ihres jeweiligen Kulturkreises. So suchen viele die Geborgenheit des Vertrauten, was zu Isolation und Konflikten führen kann. Kommunikationsdefizite und fehlende interkulturelle Kompetenz erweisen sich als Integrationsbarrieren.
Zur Überwindung der Isolation sind interkulturelle Erfahrungen nötig. Es müssen Brücken gebaut werden. Das Aufeinanderzugehen muss von allen Seiten und gemeinsam gestaltet werden - von den Zugewanderten und von den Alteingesessenen: nicht für die Zugewanderten, sondern eben auch von ihnen selbst und mit ihrer Kompetenz.
Mit diesem Seminarangebot sollen junge Erwachsene ab 18 mit und ohne Migrationshintergrund sich der gesellschaftlichen Herausforderungen und ihrer individuellen Möglichkeiten bewusst werden. Gesellschaftliche Partizipation soll ermutigt, bürgerschaftliches Engagement soll geweckt und gestärkt werden.
Wir brauchen Integrationsvermittler
- wir brauchen Brückenbauer!
Die Termine der Reihe:
23. - 25. April 2004
25. - 27. Juni 2004
10. - 12. September 2004
10. - 12. Dezember 2004
Beginn jeweils Fr. 18 Uhr, Ende So. ca. 14 Uhr.
23. bis 25. April 2004
Am Homberg 44Anmeldungen sind nur möglich für junge Erwachsene (18-25) aus den NRW Städten Bottrop, Duisburg und Mülheim an der Ruhr. Wenn Sie sich anmelden möchten, rufen Sie bitte zunächst in der Landeszentrale an: 0211-8618-4622.
Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) an der Universität Duisburg-Essen
Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP) an der Universität Duisburg-Essen [http://www.uni-duisburg.de/Institute/RISP/]
Junge Erwachsene von 18 bis ca. 25 mit und ohne Migrationshintergrund, die sich ihrer selbst vergewissern, sich stärken und weiterentwickeln, sich einmischen und sich schlau machen wollen.
Es geht um interkulturelle Kompetenz, Konfliktmanagement, bürgerschaftliches Engagement, Projektmanagement und andere Strategien gesellschaftlicher Teilhabe.