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Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten, egal ob gewalttätig oder Propaganda und Populismus verbreitend, setzen bei den Ängsten und Vorurteilen der Menschen an.
Sie definieren sich, ihre Nation und „Rasse“, als besonders, grenzen sich von anderen aufgrund bestimmter Merkmale ab, versuchen einen absoluten Wahrheitsanspruch zu vertreten und neigen zur Vereinfachung komplexer Phänomene. Teilweise nehmen sie sich als Opfer gesellschaftlicher Entwicklungen wahr. Ihre Weltanschauung ist geprägt von der Ablehnung demokratischer Grundsätze und fern von jeder Rechtsstaatlichkeit.
Umso wichtiger ist es, in einer freiheitlich demokratisch organisierten Gesellschaft rechtsextremistische Ereignisse im Blick zu behalten. Dazu gehören sowohl Wahlerfolge von rechtsextremistischen Parteien wie auch Straftaten oder die Verbreitung rechtsextremer Einstellungsmuster.
Die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus entwickelt mit ihren Partnern in den fünf nordrhein-westfälischen Regierungsbezirken Beratungsangebote gegen Rechtsextremismus. Sie ist die Schnittstelle zwischen der Beratung vor Ort und der Politik, sammelt Informationen und Handlungsoptionen. So will sie das demokratische Gemeinwesen aktiv stützen und fördern.
Die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus wurde 2008 aufgebaut und wird von 2011 bis 2013 mit der Förderung des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ weitergeführt.