Emre C.

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Ruhrgebietskinder: Die neue Generation

Teil 2/6: Emre C.

Zwei Welten

„Ich lebe in zwei Welten: in Duisburg bei meinen Eltern und in Aachen, wo ich studiere. Beide Welten kennen sich nicht, aber ganz ehrlich: Ich komm damit klar“ – meint Emre, 22 Jahre.

Emre studiert Architektur in Aachen und möchte in Zukunft noch mehr von der Welt sehen.

Er wohnt in einem Verbindungshaus und war der erste Muslim, der in dieser Burschenschaft aufgenommen wurde – damit hat er anderen muslimischen Kommilitonen den Weg geebnet.

Im Schankraum der multikulturellen Verbindung treffen sich jetzt alle, Muslime und Christen, um sich bei einer Shishapfeife auszutauschen und so viele Vorurteile auszuräumen: „Unsere Kulturen, die kollidieren nicht miteinander, die ergänzen sich. Und das finde ich eigentlich am schönsten hier.“

Gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus möchte er sich auch weiter engagieren.

Zu Hause in Duisburg wussten seine Eltern am Anfang nichts über Burschenschaften. Ebenso wenig wie von Emres Zukunftsplänen. Für seine Mutter steht klar: „Wenn du nicht verheiratet bist, musst du nach Hause kommen“. Emres Traum ist aber, eines Tages in Manhattan einen Wolkenkratzer zu entwerfen.

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Filmographische Angaben

Dokumentation
Deutschland, 2021
Regie: Anke Wolf-Graaf & Jarek Presnück
Produktion: Heja Medien Produktion GmbH
Schlagworte: Jugend, Migration und Integration, Nordrhein-Westfalen

08:27 Minuten