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Der gescheiterte Blitzkrieg

Moskau - Winter 1941: Das Unternehmen Barbarossa - der Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg - gerät ins Stocken. Es ist der Anfang vom Ende des Hitler-Reiches.

Noch im Sommer 1941 herrscht große Zuversicht unter den deutschen Soldaten und ihrer Führung. Sie meinen, in einem Blitzkrieg die Sowjetunion schlagen zu können. Stolz vermeldet das Oberkommando der Wehrmacht am 10. Oktober, dass der Feldzug im Osten gewonnen sei. Doch es folgt der Herbst mit Regenfällen - die deutsche Offensive bleibt buchstäblich im Schlamm stecken. Für den darauf folgenden Wintereinbruch sind die Wehrmachts-Truppen nicht ausgerüstet. Sie schaffen es nicht, Moskau einzunehmen, müssen schließlich den Rückzug antreten.

Von deutscher Seite werden in diesem Krieg mit der Sowjetunion, der erst am 8. Mai 1945 endet, Massenverbrechen an der Zivilbevölkerung geplant und auch ausgeführt. Mindestens 24 Millionen Bewohner der Sowjetunion lassen in diesen vier Jahr ihr Leben.

Der Film des preisgekrönten Dokumentaristen Hartmut Kaminski zeigt das Kriegsgeschehen im Jahr 1941 und die Grausamkeiten der Wehrmacht gegenüber der Zivilbevölkerung. Zeitgenössische, die Kriegswirklichkeit verherrlichende Wochenschauen werden mit Dokumentaraufnahmen und Zeitzeugen-Interviews kontrastiert.


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