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Im Feind vereint - Europas rechtsextreme Internationale

Sie brüllen "Ausländer raus" und schließen gleichzeitig internationale Bündnisse. Der gemeinsame Feind vereint: gegen fremde Religionen, drohende Rassenvermischung - und gegen die Europäische Union. Eine Dokumentation über die jüngste Strategie der europäischen Rechtsextremisten.

Die "Masseneinwanderung" nach Europa stoppen: das schaffen sie alleine in ihrem Land nicht, das haben die nationalen Extremisten begriffen. Deswegen vernetzen sie sich - grenzüberschreitend. Eine Strategie, die Kräfte bündelt und das Selbstbewusstsein stärkt. "Das ist ein Kampf um Europa, und deshalb müssen sie kooperieren", weiß der schwedische Rechtsextremismus-Experte und Journalist Daniel Poohl.

Der Hass auf die multikulturelle Gesellschaft sitzt tief, Asylbewerber und Randgruppen sind beliebte Ziele. "Wir können nicht die ganze Welt ernähren", sagt beispielsweise der Schwede Stefan Jacobssen, Vorsitzender der rechtsextremen Svenskarnas Parti. Und der Däne Esben Kristensen von der Dänischen Nationalsozialistischen Bewegung erklärt: "Es könnte eine Apokalypse für die weiße Rasse sein. Wir sehen das Ende kommen!"

Auch in Rumänien, der Tschechei, in den Niederlanden, in der Schweiz und in Deutschland gleichen sich Parolen, Feindbilder und Methoden. Aus isolierten Randgruppen ist eine gefährliche Bewegung gewachsen - und sie hat sehr konkrete Ziele: ein Europa der "weißen Rasse", ein völkisch strukturierter Kontinent.


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