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Woher kommst du? Alltagsrassismus in Deutschland

Neun junge Leute erzählen von ihren alltäglichen Erfahrungen. Es sind Geschichten von körperlichen und verbalen An- und Übergriffen - nur weil sie anders aussehen, ihre Haut, ihre Augen oder ihre Haare dunkel sind.

Sie werden bewusst ausgegrenzt, zu Fremden gemacht.

Einige von ihnen wurden hier geboren, ihre Eltern stammen aus Afghanistan oder Ghana. Andere haben einen deutschen Pass oder warten auf Asyl.

Tagtäglich werden sie mit ihrer Herkunft und ihrem Erscheinungsbild konfrontiert. „Woher kommst du?“, heißt die nicht immer freundlich gemeinte Frage.

Arabische junge Männer können sich Affengeräusche nicht verkneifen, wenn ihnen die schwarzen Schwestern Bineta und Whitney in der U-Bahn auf dem Weg zur Uni begegnen.

Die Soziologie beschreibt diesen Prozess als „Othering“. Man hebt sich selbst hervor, in dem man den „Anderen“ als fremd disqualifiziert. Der Andere wird aufgrund seines Geschlechts, seiner religiösen oder ethnischen Zugehörigkeit ausgegrenzt und damit zur Projektionsfläche für das Feindliche und Minderwertige.


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