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Blut und Ehre

Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland

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Berlin: Christoph Links Verlag, 2013, ca. 286 S.

Die rassistisch motivierten Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) mit einer Vielzahl von Morden und mehreren Bombenanschlägen offenbaren eine neue Dimension rechter Gewalt. Schon seit Kriegsende haben Rechtsextremisten in Deutschland immer wieder Terrorgruppen gebildet, die nach ähnlichem Muster agierten: konspirative Kleinstzellen, Raubüberfälle zur Geld- und Waffenbeschaffung, Anschläge gegen Migranten, politische Gegner und gesellschaftliche Einrichtungen. Der Blick hinter die Kulissen offenbart, dass die rechten Gewalttäter keineswegs isoliert tätig sind und dass die von Ihnen ausgehende Gefahr jahrzehntelang unterschätzt wurde. Andrea Röpke und Andreas Speit haben die Szene über viele Jahre beobachtet und frühzeitig auf diese Gefahr hingewiesen. Sie legen mit diesem Buch nun einen Überblick zu den jüngsten Verbrechen und insbesondere auch zur gesamten Geschichte des rechten Terrors in der Bundesrepublik vor.

Schlagworte
  • Geschichte
  • Gesellschaft
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