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Buch

Demokratie ohne Demokraten?

Die Innenpolitik der Weimarer Republik

Berlin: be.bra Verlag, 2008, 207 S.

Das Bild der Weimarer Republik trägt bis auf den heutigen Tag ambivalente Züge. Es ist geprägt von den chaotisch und anarchisch anmutenden Zuständen, die sich sowohl mit der Gründungszeit als auch mit der Ära des Zerfalls und der Auflösung der Republik verbinden. Doch sind ebenso Tarifautonomie, Mutter- und Jugendschutz und der soziale Wohnungsbau Errungenschaften derselben Weimarer Republik. In kompakter und gut lesbarer Form wird in dem Buch die Geschichte der ersten deutschen Demokratie unter besonderer Berücksichtigung innenpolitischer Geschehenszusammenhänge nachgezeichnet. Das spezifische Interesse des Autors gilt der Radikalisierung der politischen Lager und dem Verfall der politischen Kultur in Deutschland. Das Scheitern der ersten deutschen Demokratie, die nur vierzehn Jahre währte und in der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ 1933 mündete, wird nachvollziehbar als komplexes Ursachengeflecht dargestellt. Mit Abbildungen und Literaturempfehlungen.

Schlagworte
  • Demokratie
  • Geschichte
  • Weimarer Republik
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