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Die Kubakrise 1962

Dreizehn Tage am atomaren Abgrund

München: Olzog Verlag, 2011, 173 S.

Am 27. Oktober 1962 stand die Welt am Rande eines Atomkrieges. Sowjetische Atomraketen auf Kuba waren einsatzbereit. Gleichzeitig legten die amerikanischen Militärs letzte Einzelheiten für die Invasion Kubas und die Beseitigung Fidel Castros fest. Der atomare Holocaust blieb der Welt erspart. Eine der gefährlichsten Krisen des Kalten Krieges wurde buchstäblich in letzter Minute entschärft. Wie diese Krise entstanden war und wie sie verlief, untersucht der Autor – einer der besten Kenner des Kalten Krieges – auf der Basis neuester Quellen aus westlichen und östlichen Archiven. Die Kubakrise war der letzte globale Konflikt zwischen den USA und der Sowjetunion. Von nun an wurden auf Ersatzschauplätzen sogenannte Stellvertreter-kriege geführt. Der Kreml zog eine weitere zweifelhafte Konsequenz: Moskau legte ein gigantisches Rüstungsprogramm auf, das zwar zeitweilig zum „Gleichgewicht des Schreckens“ führte, die Sowjetunion aber letztlich in allen Bereichen überforderte. Ihr Ende war damit vorprogrammiert.

Schlagworte
  • Geschichte
  • Konflikte (inkl. Terrorismus)
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