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Buch

Die Presse in der Julikrise

Die internationale Berichterstattung und der Weg in den Ersten Weltkrieg

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Münster: Aschendorff Verlag2014271 S.

Die Beiträge dieses Sammelbandes arbeiten den Beginn des Ersten Weltkrieges entlang der sich rapide ändernden „öffentlichen Meinung“ auf – beziehungsweise dessen, was Medien und politische Eliten dafür hielten oder ausgaben. Dies geschieht quellennah, vorwiegend anhand einer Auswahl der jeweiligen Hauptstadtpresse, z.B. aus Sankt Petersburg, London, Paris, Wien, Berlin, Washington. So wurde die materielle Mobilmachung der europäischen Armeen durchaus mit einer ideologischen Mobilmachung via Presse vorbereitet. Es entstanden allerorten die jeweiligen „Ideen von 1914“, die neue Deutungsmuster entwickelten, aber auch latente Stimmungen aufdeckten. Der Band gestaltet nicht nur ein anschauliches Panorama jener Zeit, sondern macht den Ersten Weltkrieg auf neuartige Weise neben einer politischen und militärischen auch als ideengeschichtliche Epochenschwelle verständlich.

Schlagworte
  • Geschichte
  • Kaiserreich
  • Konflikte (inkl. Terrorismus)
  • Medien
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1416 W

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