Preisträger des Gustav-Heinemann-Friedenspreises 2013

Preisträgerin des Gustav-Heinemann-Friedenspreises 2013 ist Anna Kuschnarowa mit ihrem Buch „Kinshasa Dreams“.

Kinshasa: Hier beginnt die ungemein spannende Geschichte von den Träumen des jungen Afrikaners Jengo, von der Kraft der Familien, von Güte, Zivilcourage, Niedertracht und Aberglaube, großartig und kenntnisreich erzählt.

Jengo träumt von einer Zukunft als Boxer. Nach dem Tod seines Vaters und dem Verschwinden seiner Mutter nimmt sich der gütige Großvater des Jungen an.

Er besucht mit seinem Enkel jene Halle, wo vor Jahrzehnten Muhammad Ali den „Jahrhundertkampf“ ausgetragen hat. Der Alte ermöglicht ihm, regelmäßig trainiert zu werden.

Als er stirbt und Jengo etwas Geld hinterlässt, bricht er auf zu einer abenteuerlichen und leidvollen Reise. Nach zwei Jahren erreicht er Paris. In Europa will er seinen Traum von einer Profi-Karriere verwirklichen.

Kinshasa Dreams“ ist die dramatische Erzählung von einem Weg, wie ihn Hunderttausende armer Afrikaner immer wieder versuchen.

Anna Kuschnarowa

Beltz & Gelberg, 2012

Broschiert, 379 Seiten

empfohlen ab 13 Jahren

Empfohlene Bücher:

Der unvergessene Mantel

Frank Cottrell Boyce
Carlsen Verlag
112 Seiten
empfohlen ab 10 Jahre

In der Schusslinie

Silvana Gandolfi
Carlsen Verlag,
256 Seiten
empfohlen ab 14 Jahre

Rosa Winkel

Michel Dufranne, Milorad Vicanović, Christian Lerolle
Verlagshaus Jacoby & Stuart, Berlin 2012
144 Seiten
empfohlen ab 14 Jahre

Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife

Elisabeth Zöller
Carl Hanser Verlag
352 Seiten
empfohlen ab 12 Jahre

Zuletzt die Hunde

Marita de Sterck
Oetinger Taschenbuch
256 Seiten
empfohlen ab 14 Jahre