Preisträger des Gustav-Heinemann-Friedenspreises 2014

Ausgehend von den wahren Ereignissen um Janusz Korczak und seinen Waisenkindern im Warschauer Ghetto erzählt Fräulein Esthers letzte Vorstellung von der Größe der Selbstlosigkeit und dem Mut, sich dem Bösen zu widersetzen. Darüber hinaus handelt das Werk auch von der Macht der Kunst und ihrer Autonomie gegenüber dem Leben.

Mit der Bedeutsamkeit der erzählten Geschichte korrespondiert seine ästhetische Qualität, wobei die beinahe gleichberechtigte Verschränkung von vielschichtiger bildlicher Darstellung und poetisch aufgeladener Sprache besonders hervorzuheben ist. Diese Darstellungsformen, mit denen die Geschichte zu einer Parabel zeitloser Humanität verdichtet wird, bleiben dabei immer auch für junge Leserinnen und Leser verständlich.

Adam Jaromir (Text und Storyboard)

Gabriela Cichowska (Illustrationen)

Dorota Nowacka (Grafische Gestaltung)

Gimpel Verlag, 124 Seiten

empfohlen ab 10 Jahre

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