Buch

Weimar im Westen

Republik der Gegensätze

Regina Göschl, Julia Paulus (Hrsg.)

Verlag:
Münster: Aschendorff Verlag, 2019, 207 S.

Dieser Sammelband, hervorgegangen aus der gleichnamigen Wanderausstellung „Weimar im Westen. Republik der Gegensätze“, untersucht am Beispiel der beiden ehemaligen preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen politische Aufbrüche und soziale Fortschritte, aber auch soziale Konflikte und extreme Gewalt in der Zeit der Weimarer Republik von 1918 bis 1933.

Auf der Ebene der Regionen und des Lokalen werden Probleme und Erfolge der ersten deutschen Demokratie wie unter einem Brennglas sichtbar. Einerseits findet man in der ‚Provinz‘ Spuren von Aufbrüchen in die Moderne, die insbesondere in der Architektur und Stadtplanung wie auch in sozialen Reformprojekten oder im Wandel von Lebensstilen sichtbar werden. Andererseits finden sich hier schon ebenfalls Formen der nationalistischen Abschottung und der Ausgrenzung von Andersdenkenden sowie von Gewalt als Bestandteil der politischen Kultur. Kurz gesagt war die Weimarer Republik eine Republik der Gegensätze – auch im Rheinland und in Westfalen.

Schlagworte:

  • Geschichte
  • Geschichte - Weimarer Republik

Bestellnummer:

1903

Bestellbar:

Für NRW-BürgerInnen