Demokratiebericht zur Lage der politischen Bildung in Nordrhein-Westfalen

Während die Demokratie als Staatsform stark in den Köpfen der Menschen verankert ist, wird sie weitaus weniger als Haltung und Lebensform verstanden. Das ist eines der Ergebnisse des kürzlich veröffentlichten - 95 Seiten starken - Demokratieberichts zur Lage der politischen Bildung in Nordrhein-Westfalen. Dieser wurde von der Landeszentrale für politische Bildung unter Beteiligung der für Bildungsfragen zuständigen Ressorts der Landesregierung erstellt.

Der Bericht enthält nicht nur einen Überblick über Organisation und Angebote politischer Bildung in Nordrhein-Westfalen, sondern auch die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts „forsa“ zu folgenden Themen:

  • Zufriedenheit mit den Lebensverhältnissen und dem politischen System
  • Demokratieverständnis
  • Politisches Interesse und Partizipation
  • Politisches Informationsverhalten
  • Herausforderungen für die Gesellschaft
  • Nutzung von Angeboten der politischen Bildung

Diese Ergebnisse zeigen auf, in welchen Bereichen Verantwortliche politischer Bildung Akzente für eine demokratische Weiterentwicklung der Gesellschaft setzen können. So soll der Demokratiebericht als Grundlage für die Weiterentwicklung und Stärkung der Demokratie sowie der politischen Bildung in Nordrhein-Westfalen dienen.

Zur Genese:

2019 forderte der Landtag von Nordrhein-Westfalen die Landesregierung auf, regelmäßig einen „Demokratiebericht zur Lage der politischen Bildung vorzulegen“. Dieser solle dem federführend zuständigen Hauptausschuss und anderen interessierten Ausschüssen als Beratungsgrundlage dienen (LT-Drs. 17/6245).

Hier können Sie den Demokratiebericht (Pdf-Datei, 3 MB) herunterladen.

Ansprechperson in der Landeszentrale

Jannika Schlitt (Projektmitarbeiterin im Referat „Grundsatzangelegenheiten und Förderung der politischen Bildung“)

Tel. 0211-896-4716

E-Mail: