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Präventionstage 2016: „Für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus“

Rechtsextremismus: Ein Thema der Vergangenheit? Erste Assoziationen mit der Thematik sind zum einen die NS-Diktatur mit Deportationen und der Vernichtung in Konzentrationslagern und zum anderen das äußere Erscheinungsbild von Neonazis: Skinheads, Springerstiefel und Bomberjacken. Heutzutage haben wir es allerdings mit einem neuen, modernisierten Rechtsextremismus zu tun:

  • Themen aus der öffentlichen Debatte wie die Flüchtlings- und Asylpolitik werden aufgegriffen
  • die Gruppen locken mit erlebnisorientierten Freizeitangeboten für Jugendliche
  • das Internet, Musik und Mode werden genutzt, um rassistisches Gedankengut zu verbreiten.

Inhalte des Präventionstages

  • Rechtsextremismus heute: Alter Rassismus in neuem Gewand
  • Hass per Mausklick: Rechtsextremismus im Internet

Bei dem Präventionstag geht es darum, Schülerinnen und Schülern das nötige Wissen zu vermitteln, um den modernisierten Rechtextremismus zu erkennen und sich ihm zu widersetzen. Mithilfe von anschaulichen Materialien, Videos und Musik werden die Jugendlichen über neue Erscheinungsformen informiert und lernen dadurch, Angebote rechtsextremistischer Gruppierungen zu identifizieren und richtig einzuschätzen.

Denn diese treten heutzutage unter vermeintlich harmlosen Decknamen auf und versuchen immer gezielter, mit öffentlichkeitswirksamen Themen wie z.B. Umweltschutz ihre rassistischen Botschaften zu verbreiten. Zielgruppe sind vor allem Jugendliche und Heranwachsende. Über den Vertrieb von Musik-CDs und Merchandisingartikeln, zunehmend aber auch durch die Präsenz in sozialen Netzwerken erreichen Rechtsextremisten eine Vielzahl an jungen Menschen.

Bei Facebook, YouTube und Twitter propagieren sie Hetzparolen unter dem Vorwand der freien Meinungsäußerung im Internet. Diese als solche zu erkennen, gelingt meist erst nach intensiver Auseinandersetzung.

Ziel der Präventionstage ist daher in erster Linie, den modernisierten Rechtsextremismus in seinen verschiedenen, hauptsächlich digitalen Erscheinungsformen wiederzuerkennen und auf die verwendeten Argumentationstaktiken aufmerksam zu machen.
Menschenverachtendem und rassistischem Verhalten soll mit Werten wie Freiheit, Menschenwürde und Toleranz begegnet werden.

Voraussetzungen zur Teilnahme

  • Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse
  • Anmeldung bis zu zwei Schulklassen, bzw. maximal 40 Schülerinnen und Schüler
  • Einbettung der Thematik in den Unterrichtskontext (Vor-/Nachbereitung)
  • Anmeldefrist: 3 Wochen vor der Veranstaltung


Veranstaltungsort

Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Haroldstraße 4, 40213 Düsseldorf


Termine

Anmeldungen bitte bis 3 Wochen vor der Veranstaltung! Die Veranstaltungen finden in der Landeszentrale jeweils von 10:00 bis 13:30 statt.

Die Termine für das zweite Halbjahr 2016:

  • 06. / 25. / 27. Oktober
  • 03. / 15. / 17. / 24. November
  • 06. / 13. / 15. Dezember

Anmeldung

Bitte öffnen Sie das hier verlinkte Anmeldeformular zunächst auf dem PC, um es wegen der besseren Lesbarkeit am Bildschirm auszufüllen:

Dann bitte ausdrucken, unterschreiben und von der Schulleitung entsprechend bestätigen lassen. Versehen mit dem Schulstempel senden Sie die Anmeldung dann bitte per Post an:

Landeszentrale für politische Bildung NRW
40190 Düsseldorf

 

Ansprechpartner/in

Inhaltliches

Carmen Teixeira
Tel. 0211/ 837-4486
E-Mail: Carmen.Teixeira@mfkjks.nrw.de

Organisatorisches

Barbara Bauer
Tel. 0211/837-2590
Fax 0211/837-4212
E-Mail: Barbara.Bauer@mfkjks.nrw.de

Loraine Awizus
E-Mail: l_awiz01@uni-muenster.de

Partner der Veranstaltung

Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen


Materialien

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