Inhalt

Projekte

Präventionstage 2017: „Für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus“

Rechtsextremismus: Ein Thema der Vergangenheit?

Erste Assoziationen mit dem Thema Rechtsextremismus sind oft der historische Nationalsozialismus sowie das vermeintliche Erscheinungsbild von Neonazis: Skinheads, Springerstiefel und Bomberjacken.

Moderner Rechtsextremismus hat heute jedoch viele Facetten:

  • aktuelle Themen aus der öffentlichen Debatte, wie die Flüchtlings- und Asylpolitik, werden aufgegriffen,
  • Gruppen locken mit erlebnisorientierten Freizeitangeboten für Jugendliche und
  • nutzen Internet sowie moderne Musik und Mode, um rassistisches Gedankengut zu verbreiten.

Ziel der Präventionstage ist die inhaltliche Auseinandersetzung. Es geht darum, den modernisierten Rechtsextremismus in seinen verschiedenen, hauptsächlich digitalen Erscheinungsformen wiederzuerkennen und Jugendliche auf die verwendeten Argumentationstaktiken und die Gefahren aufmerksam zu machen.

Inhalte des Präventionstages

Die Präventionstage bestehen aus zwei Vorträgen zu den Themen:

  • „Rechtsextremismus heute: Alter Rassismus in neuem Gewand“ und
  • „Hass per Mausklick: Rechtsextremismus im Internet“.

Schülerinnen und Schülern wird das nötige Wissen zu vermittelt, um modernen Rechtextremismus zu erkennen und sich ihm zu widersetzen. Mithilfe von anschaulichen Materialien, Videos und Musik werden die Jugendlichen über neue Erscheinungsformen informiert und lernen dadurch, Angebote rechtsextremistischer Gruppierungen zu identifizieren und richtig einzuschätzen.

Denn diese treten heutzutage unter vermeintlich harmlosen Decknamen auf und versuchen immer gezielter, mit öffentlichkeitswirksamen, scheinbar unverfänglichen Themen wie z.B. Umweltschutz ihre rassistischen und antisemitischen Botschaften zu verbreiten. Über den Vertrieb von Musik-CDs und Merchandisingartikeln und durch die Präsenz in sozialen Netzwerken wollen Rechtsextremisten vor allem junge Menschen gezielt ansprechen.

Bei Facebook, YouTube und Twitter propagieren sie Hetzparolen unter dem Vorwand der freien Meinungsäußerung im Internet. Diese als solche zu erkennen, gelingt meist erst nach intensiver Analyse.

Menschenverachtendem und rassistischem Verhalten soll mit Werten wie Freiheit, Menschenwürde und Toleranz begegnet werden.

Voraussetzungen zur Teilnahme

  • Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse
  • Anmeldung bis zu zwei Schulklassen, bzw. maximal 35 Schülerinnen und Schüler
  • Einbettung der Thematik in den Unterrichtskontext (Vor-/Nachbereitung)
  • Anmeldefrist: 3 Wochen vor der Veranstaltung

Veranstaltungsort

Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Haroldstraße 4, 40213 Düsseldorf

Termine

Anmeldungen bitte bis 3 Wochen vor der Veranstaltung!

Die Veranstaltungen finden jeweils von 10:00 bis 13:30 Uhr statt.

Die Termine für das erste Halbjahr 2017:

  • 23./28. März 2017
  • 4./6./25. April 2017
  • 4./9./11./16./23. Mai 2017
  • 1./8./20./22. Juni 2017

 Anmeldung

Bitte öffnen Sie das hier verlinkte Anmeldeformular zunächst auf dem PC, um es wegen der besseren Lesbarkeit am Bildschirm auszufüllen:

Dann bitte ausdrucken, unterschreiben und von der Schulleitung entsprechend bestätigen lassen. Versehen mit dem Schulstempel senden Sie die Anmeldung dann bitte per Post an:

Landeszentrale für politische Bildung NRW
40190 Düsseldorf

Ansprechpartner/in

Inhaltliches

Jannis Stenzel
Tel.: 0211/837-2663
E-Mail: Jannis Stenzel@mfkjks.nrw.de

Organisatorisches

Barbara Bauer
Tel. 0211/837-2590
Fax 0211/837-4212
E-Mail: Barbara.Bauer@mfkjks.nrw.de

Partner der Veranstaltung

Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Materialien

zurück zur Projektübersicht