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Erinnerungskultur

Förderung der Erinnerungskultur

Zu den Kernaufgaben der Landeszentrale für politische Bildung gehören historisch-politische Bildung und die Förderung der Gedenkstätten-Arbeit. Mehr als 20 Mahn- und Gedenkstätten gibt es in Nordrhein-Westfalen. Authentische Orte, die an jüdisches Leben im Land erinnern, die Schicksale Verfolgter erfahrbar machen und den Vernichtungsapparat der Nationalsozialisten erklären. Eine Gedenkstätte in Ihrer Nähe finden Sie leicht über die Suche.

Die Förderung der Gedenkstätten durch das Land hat den Grundsatz, lokale Verantwortung und Engagement zu stärken. Die Voraussetzungen für eine Förderung können dem hier bereitgestellten PDF-Dokument entnommen werden.

Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen

Festakt: 20 Jahre Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte NRW e.V.

Der „Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und –Erinnerungsorte NRW e.V.“ begeht in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum. Das ist ein geeigneter Anlass, um auf die bisherigen Aktivitäten des Vereins und seiner Mitglieder zurückzublicken, eine kritische Bestandsaufnahme vorzunehmen und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Geschehen soll dies auf einer Festveranstaltung am 19. November 2015 ab 17 Uhr in der Villa Horion,Düsseldorf.

mehr Infos beim Arbeitskreis

50 Jahre deutsch-israelische Freundschaft

Anlässlich des Jubiläums ist beabsichtigt, die Zusammenarbeit zwischen NS-Gedenkstätten in NRW und Yad Vashem mit verschiedenen Projekten zu vertiefen. So unternimmt z. B. der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. Ende des Jahres eine Delegationsreise nach Yad Vashem. Diese Reise wird von der Landeszentrale für politische Bildung unterstützt.

Zusätzlich werden Forschungsprojekte zur Judenverfolgung im Rheinland und in Westfalen initiiert. Auch ist vereinbart, aktuelle didaktische Materialien zu entwickeln und gemeinsame Veranstaltungen an nordrhein-westfälischen Gedenkstätten durchzuführen.

Mehr zur Kooperation

Historisch-politische Bildung

70 Jahre Befreiung von Auschwitz - 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit, am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Im Jahr 2015 jähren sich diese beiden Ereignisse zum siebzigsten Mal. Anläßlich dieser beiden Jahrestage wird es viele Aktivitäten der Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen geben.
Das PDF-Dokument gibt eine erste Übersicht - es wird fortlaufend aktualisiert.

100 Jahre Erster Weltkrieg - eine Herausforderung für die historisch-politische Bildung!?

Ohne den Ersten Weltkrieg sind die Entstehung der Sowjetunion, das Aufkommen der Nationalsozialisten und der Zweite Weltkrieg kaum denkbar. Der Erste Weltkrieg bildet den systematischen Ausgangspunkt einer europäischen Zeitgeschichte. Er ist der erste „,totale Krieg", der sich grundlegend von allen vorangegangenen Kriegen unterscheidet. Für das Verständnis des Weltkrieges sind Kategorien wie Industriegesellschaft und Nationalstaat unabdingbar.

Eine Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg ist bislang national geprägt.Der französische Blick auf die Ereignisse ist ein anderer als der deutsche.Eine transnationale Betrachtung wird unumgänglich. Doch was heißt das? Und wie bezieht man Lernende aus unterschiedlichen Herkunftsländern, mit abweichenden kulturellen und religiösen Praxen in diese Auseinandersetzung ein? Die Anforderungen an Pädagoginnen und Pädagogen steigen erheblich. Denn Orientierungswissen entsteht nicht aus Stofffülle, sondern aus kategorialer Klarheit und exemplarischem Lernen.

Im Internet werden zum Ersten Weltkrieg aussergewöhnliche Ressourcen mit thematisch interessanten Zugängen angeboten. Unser Themen-Special präsentiert eine Auswahl.

Themen-Special "Erster Weltkrieg"

Unter dem Titel "Erinnern für die Zukunft" hat die Landesregierung ein Konzept zur Stärkung der Erinnerungskultur entwickelt.

"Erinnern für die Zukunft"

 

Ausserdem

Gesetzliche Grundlagen

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Webportal der NRW-Gedenkstätten

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